o.T. [1308603] - Chris Succo Chris Succo, Mick Vincenz, Essen

o.T. [1308603]

Ausstellungen:

16.04.2026 – 19.04.2026
National-Bank Lounge
(Solo-Präsentation als Künstler des National-Bank Geschäftsberichts 2025)
Art Düsseldorf, Areal Böhler

30.06.2024 – 08.09.2024
reflections.
Positionen aus der National-Bank Sammlung
Ludwig Museum im Deutschherrenhaus, Koblenz

Literatur:

– Seite 174 –
Ausst. Kat.: reflections.
Positionen aus der National-Bank Sammlung
Hrsg. Beate Reifenscheid
Wienand Verlag, Köln
2024
ISBN 978-3-86832-800-4

„Meine Arbeit ist für mich eine Form der Kommunikation. Sie ermöglicht es mir, Dinge zu sagen, die ich mit Worten nicht beschreiben kann. Marlene A. Schenk hat in einem Text kürzlich sehr schön gesagt, dass meine Arbeit von der Unwiederholbarkeit ausgewählter Momente erzählt.
Künstler zu werden, war keine bewusste Entscheidung, eher ein fließender Übergang oder eine Entwicklung. Das Nachdenken über Ideen und die passende Umsetzung haben mich eigentlich schon immer interessiert.
Der Weg ist das nächste Wild, die nächste Ausstellung als Etappenziel ins Ungewisse.“

– Chris Succo

Chris Succo (*1979) studierte von 2003 bis 2009 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Georg Herold. Anschließend führte ihn sein Weg an das Royal College of Art nach London. Die Verbindung von Düsseldorf und London ist bis heute Teil seiner künstlerischen Biografie. Mit Herold hatte Succo einen Lehrer, dessen konzeptuell geprägter Umgang mit Material und Bildsprache einen wichtigen Hintergrund für seine eigene, ausgesprochen reduzierte Formensprache bildet.

Succos Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei, Zeichnung, Collage und Skulptur. Besonders seine meist schwarz-weißen Gemälde wirken auf den ersten Blick streng und zurückgenommen. Bei genauerem Hinsehen beginnen sich jedoch Linien, Farbschichten und gestische Spuren zu bewegen. Die sogenannten ZigZag Paintings erinnern an Schrift oder Kalligrafie und verweisen zugleich auf die Bedeutung von Musik und Poesie für seine Arbeit. Auch seine Skulpturen aus Stahl, Mesh oder Boxsportmaterialien folgen diesem Interesse an Rhythmus, Reduktion und körperlicher Präsenz.

Succo lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seine Kunst entsteht dabei aus einer eigentümlichen Balance: zwischen Strenge und Geste, Ordnung und Bewegung, materieller Präsenz und beinahe musikalischer Abstraktion.

Zitat aus: Ausst. Kat.: reflections. Positionen aus der National-Bank Sammlung, Hrsg. Beate Reifenscheid, Wienand Verlag, Köln, 2024, S. 175

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