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Laura Aberham
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STUDIUM2014 – 2019 Kunstakademie Düsseldorf2015 – 2016 Klasse Professor Jürgen Drescher2016 – 2018 Klasse Professorin Katharina Grosse2018 – 2019 Klasse Professorin Ellen GallagherJuli 2019 Abschlusspräsentation und AkademiebriefMeisterschülerin von Professorin Ellen GallagherAUSSTELLUNGEN (Solo)SUNRISEGalerie Wolfgang Jahn, München31. Januar – 23. März 2024ELEMENTSGalerie Rupert Pfab, Düsseldorf21. Januar – 11. März 2023COLOR NOISESchierke Seinecke Gallery, Frankfurt am Main18. März – 7. Mai 2022SPOT ONLaura AberhamGalerie Conrads, Berlin6. Juni – 13. Juni 2021BREAKING BLUEGalerie Rundgänger, Frankfurt am Main10. April – 20. Juni 2020LAURA ABERHAMPeter von Kant Gallery, London UK21. März 2020 – Mai 2020Laura Aberham – „SPACE“Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf16. November 2019 – 11. Januar 2020GRUPPENAUSSTELLUNGENJUNGE REBELLEN – POLKE, RICHTER & FRIENDSDeutsches Glasmalerei-Museum, Linnich29. Oktober 2023 – 7. Juli 2024EXPLORATIONSKunsthaus Alte Mühle, Schmallenberg15. Oktober – 12. November 2023ALL MY HAPPINESSBurg Bentheim, Bentheim27. August – 16. Dezember 2023IT’S A MATCHAltes Küsterhaus, Meerbusch-Büderich25. August – 29. Oktober 2023WE CAN BE HEROESGalerie Wolfgang Jahn, München24. November 2022 – 28. Januar 2023INTERNAL CLOCKSCulterim Gallery, Berlin27. Oktober – 6. November 2022HAPPINESS IS A STATE OF MINDKunsthalle Düsseldorf26. März – 22. Mai 2022Different StrokesKunstverein Duisburg12. März – 10. April 2022Forms of Discontinuityjunge Kunst aus DüsseldorfGalerie Von & Von, Nürnberg29. Januar – 6. März 2021The Nature of AbstractionKunst Werk Köln e.V.3. – 17. Juli 2021KEINE LEEREN VERSPRECHENLaura Aberham und Sophie HeinrichGalerie Rupert Pfab, Düsseldorf15. Mai – 3. Juli 2021In order of appearanceK21 Kunstsammlung NRW, Düsseldorf7. Februar 2020 – 8. März 2020Farbe | Fläche | Form – Malerei und SkulpturLaura Aberham, Uta Päffgen, Paul SchwerGalerie Heinz Holtmann, Köln27. Oktober – 27. November 2019„art-hoc“ Teehaus, Galopprennbahn Düsseldorf10. März 2019„augenfällig/fresh positions“BBK Kunstforum Düsseldorf e.V.7. – 24. Juni 2018„Klasse Katharina Grosse stellt aus – Malerei“Galerie Eichenmüllerhaus, Lemgo5. November – 10. Dezember 2017„Positionen“Raum für Kunst – alte Fabrik, Möckmühl-Ruchsen1. Juli – 10. September 2017
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"Die Kunst besteht darin, sich auf die Forderungen des entstehenden Bildes einzulassen und ihm das zu geben, wonach es verlangt."- Laura AberhamLaura Aberham (*1994 in Düsseldorf) gehört zu einer jüngeren Generation von Malerinnen, die sich konsequent mit den Möglichkeiten abstrakter Malerei auseinandersetzt. Von 2014 bis 2019 studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf, zunächst bei Jürgen Drescher, anschließend bei Katharina Grosse und Ellen Gallagher. 2019 schloss sie ihr Studium als Meisterschülerin von Ellen Gallagher mit dem Akademiebrief ab. Besonders die Auseinandersetzung mit Katharina Grosse prägte ihren freien und unmittelbaren Umgang mit Farbe, ohne dass Aberham deren expansive, den Raum erobernde Malerei übernimmt. Stattdessen konzentriert sie sich auf die Bildfläche und entwickelt darin eine eigene, dynamische Sprache. Aberham lebt und arbeitet in Düsseldorf.Im Zentrum ihres Werkes steht die Farbe als eigenständige Kraft. Breite, geschwungene und häufig wellenförmig verlaufende Farbbahnen überlagern sich, verdichten sich und lösen sich wieder voneinander. Acrylfarbe wird dabei nicht lediglich aufgetragen, sondern körperlich über die Leinwand bewegt – unter anderem mit einem selbst gefertigten, breiten Pinselbesen. Der Entstehungsprozess bleibt bewusst offen: Ein Farbauftrag reagiert auf den nächsten, Tempo und Richtung verändern sich während des Malens. So entstehen Bilder, deren Komposition zugleich spontan und präzise wirkt. Transparenzen, Farbschichten, Sprühspuren und Kratzungen erzeugen eine komplexe räumliche Wirkung, obwohl Aberham die klassische zweidimensionale Bildfläche nicht verlässt. Farbe wird bei ihr damit zugleich Material, Bewegung und Form.Besonders deutlich wird diese Haltung in Arbeiten wie Interferenz, die Aberham 2020 für die Kunsthalle Düsseldorf entwickelte. Anstelle einer geschlossenen Leinwand arbeitete sie auf mehreren transparenten PVC-Bahnen, die voneinander getrennt vor der Wand schwebten. Die einzelnen Farbschichten traten dadurch räumlich auseinander und erzeugten den Eindruck einer nahezu schwerelosen Malerei. Auch in ihren späteren Arbeiten bleibt diese Verbindung von Dynamik, Licht und räumlicher Wahrnehmung zentral. Titel wie Elements, Color Noise oder Sunrise verweisen weniger auf konkrete Gegenstände als auf Zustände und Prozesse. Gerade darin liegt die besondere Qualität ihrer Malerei: Sie will nichts abbilden und auch keine festgelegte Geschichte erzählen. Vielmehr macht Aberham die physische und optische Präsenz von Farbe selbst zum Gegenstand – eine Malerei, die nicht erklärt werden muss, sondern sich über ihre unmittelbare sinnliche Wirkung erschließt.Zitat nach: Laura Aberham, Gespräch mit Anneli Botz sowie Werktext zur Ausstellung Breaking Blue, Galerie Rundgänger, 2020; https://www.lauraaberham.com/interview/ (Abrufdatum: 14.09.2026)