Blick (zur Seite) - Hede Bühl VG Bild-Kunst, Bonn, 2026, Mick Vincenz, Essen

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Ausstellungen:

30.06.2024 – 08.09.2024
reflections.
Positionen aus der National-Bank Sammlung
Ludwig Museum im Deutschherrenhaus, Koblenz

Literatur:

– Seite 47 –
Ausst. Kat.: reflections.
Positionen aus der National-Bank Sammlung
Hrsg. Beate Reifenscheid
Wienand Verlag, Köln
2024
ISBN 978-3-86832-800-4

„Die Begeisterung des Publikums ist für mich eine große Motivation.“
– Hede Bühl

1940 in Haan bei Düsseldorf geboren, studierte Hede Bühl von 1958 bis 1963 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Sepp Mages und Joseph Beuys. 1962/63 wurde sie Meisterschülerin von Beuys. Nach ihrem Studium arbeitete sie bis 1965 im Atelier von Ewald Mataré, der seinerseits Beuys’ Lehrer an der Düsseldorfer Akademie gewesen war. In dieser Verbindung von Mataré, Beuys und Bühl lässt sich eine besondere Linie der Düsseldorfer Bildhauerei nachzeichnen.

 Bühls Thema ist der Mensch – genauer: sein Körper, und immer wieder sein Kopf. Ihre Skulpturen aus Stein, Bronze, Aluminium, Blei oder Kunststoff sind auf elementare Formen reduziert und zugleich von einer starken körperlichen Präsenz. Glatte, geschlossene Oberflächen, Dehnungen, Wölbungen und bandartige Formen lassen ihre Köpfe rätselhaft und beinahe archaisch erscheinen. Was zunächst wie eine schützende Hülle wirkt, kann zugleich etwas Verletzliches bergen. So entsteht eine eigentümliche Spannung zwischen Abgrenzung und Ausgeliefertsein, Ruhe und innerer Kraft.

Hede Bühl lebt und arbeitet in Düsseldorf. Für ihr über Jahrzehnte konsequent entwickeltes Werk erhielt sie unter anderem den Villa-Romana-Preis (1973), den Villa-Massimo-Preis (1979/80) und den Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin (2007).

Zitat aus: Ausst. Kat.: reflections. Positionen aus der National-Bank Sammlung, Hrsg. Beate Reifenscheid, Wienand Verlag, Köln, 2024, S. 48

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